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An dieser Stelle nun ein kleiner Rückblick auf die Entstehung der "Namenlosen". Da ich selbst in den Anfangsjahren noch nicht
aktiv war, hat Doreen Tischer (Vielen Dank nochmal!) noch einmal zurückgeblickt:
Die Geburt der 1. Namenlosen war gar nicht einfach. 1992 entstand als damalige Projektarbeit einer 9. Klasse die erste Schülerzeitung des
Gymnasiums Schwallungen. Sie wurde als Einzelausgabe geschrieben, gedruckt und verkauft.
Da aber die am Projekt beteiligten Lehrerinnen Frau Düwel und Frau Sommer den „Prototypen“ nicht kampflos sterben lassen wollten, starten
sie mit einem Aufruf die Wiedergeburt der Schülerzeitung. Und es fanden sich tatsächlich auch ein paar Leute, die den Aufruf ernst nahmen
und die erste Redaktion war gegründet.
Jeden Dienstag wurde dann geplant, getextet und gezeichnet. Schnell erkannte jeder seine Talente und die Redaktion teilte sich in
Schreiberlinge und Zeichner und einige Multitalente, die beidem mächtig waren. Ziel war es, Themen aufzugreifen, die Schule und Freizeit
betreffen. Witz und Satire waren dabei genauso wichtig wie fundierte Reportagen. Die Zeitung sollte sich aber auch von anderen
Schülerzeitung unterscheiden. Was eigenes sollte entstehen. So wurde unsere Zeitung auch von Anfang an im Format A4 gedruckt. Größer,
informativer, besser sein ... das war unser Motto. Und Handarbeit wurde großgeschrieben. Alle Artikel wurden anfangs per Hand oder mit
Schreibmaschine ins Reine gebracht. Es wurde geschnippelt, geklebt und gezeichnet ....die erste Ausgabe nahm bald Formen an.
Doch da stand noch die Fragen nach dem Namen der Zeitung. Da uns nichts passendes einfiel, hieß sie erst mal „Die Namenlose“, nicht
sonderlich kreativ, aber na ja. In der ersten Ausgabe starteten wir dann auch gleich einen Aufruf für die Namensuche. Sogar ein Preis winkte
für die kreativste Idee. Doch alle eingereichten Vorschläge missfielen unserem kritischen Auge und so entschieden wir uns schlussendlich,
das unsere Schülerzeitung „namenlos“ blieb.
Schnell wurde klar, dass uns die Radaktionsarbeit richtig Spaß machte und auch Zukunft hatte. So hieß es also die Redaktion zu
strukturieren. Sprich es wurde eine Chefredakteurin (damals ich) und eine Kassenwart (damals Stefan Schmalz) gewählt. Also erste Geldquelle
Veranstalteten wir einen Kuchenverkauf. Schließlich braucht jedes Unternehmen Startkapital. Weitere Finanzquellen waren schnell erschlossen
(Zeitungsverkauf, Kopierdienst in den Pausen, legendäre Schülerdiscos ....).
Alle 2 Monate wurde dann die neueste „Namenlosen“ von uns selbst kopiert, gebunden, mit Schleifchen versehen und verkauft. Uns sie wurde mit
einer Auflage von 250 Stück ein voller Erfolg.
Die Redaktion erfreute sich auch immer wieder neuer Mitglieder, jeder war bei uns willkommen. Auch das Vergnügen sollte nicht zu kurz kommen
und so organisierten wir 1995 eine Redaktionsfahrt nach Dresden. Bildung, Kultur und jede Menge Spaß waren in diesen Tagen garantiert. Die
getankte Kraft investierten wir gleich wieder in neue Texte und Bilder.
Trotz einiger Höhen und Tiefen in den letzten Jahren blieb "Die Namenlose" bis zur Schließung des WTG zum Ende des Schuljahres 2004/05 ein
fester Bestandteil unseres Gymnasiums.
Mit der 49. Ausgabe endete auch die Ära unserer guten alten "Namenlosen".
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